Werkzeug: Auf Qualität achten!
Wer sich gerne am und im Haus handwerklich betätigt, braucht gutes und stabiles Werkzeug. Der Spaß am Heimwerken kann schnell vergehen, wenn die Werkzeuge von geringer Qualität sind. Bei billigen Zangen, Steckschlüsselsätzen oder Schraubendrehern brechen häufig bereits nach kurzer Zeit die Griffe, auch der Stahl ist schon nach wenigen Anwendungen abgenutzt und unbrauchbar. Bei der Anschaffung von Werkzeug, das oft benötigt wird, gilt der Grundsatz: Qualität statt Quantität.
Werkzeuge fürden Heimwerkerbedarf lassen sich in drei Hauptgruppen gliedern:
Durchaus vergleichbar in Leistung und Preis sind die Elektrowerkzeuge der Markenhersteller im Heimwerkerbereich. Eine empfehlenswerte Zusatzausstattung ist eine Staubfangvorrichtung. Nicht zuletzt wegen der großen Einsatzbreite ist die Bohrmaschine sicher das wichtigste Elektrowerkzeug für den Heimwerker.
Druckluftwerkzeuge sind für den professionellen Vedarf konzipiert und in ihrer Kraftwirkung vielen Elektrowerkzeugen überlegen. Nachteil für den Heimwerker: Für den Gebrauch ist Druckluft notwendig, die im Haushalt normalerweise nicht zur Verfügung steht. Der zusätzliche Erwerb eines Kompressors ist deshalb unumgänglich.
Bei den reinen Handwerkzeugen gibt es im Gegensatz zu den Elektro- und Druckluftwerkzeugen erhebliche Qualitätsunterschiede zwischen meist minderwertigem Werkzeug aus dem Heimwerkermarkt und dem Sortiment des Fachhandels. Der Unterschied macht sich in Handhabung, Haltbarkeit und der handwerklichen Leistungsfähigkeit bemerkbar. Auch der Kauf eines komplett eingerichteten Werkzeugschranks ist nicht empfehlenswert, weil auch Werkzeug enthalten ist, das nicht benötigt wird. Sinnvoller ist die Anschaffung eines aufeinander abgestimmten Sortiments, dem eigenen Bedarf angepasst.


