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Holz schleifen: Von Hand oder mit Schleifmaschine

Holz schleifen zählt neben Putzen, Abziehen, Wässern, Entharzen, Auskitten und anderen Arbeitsgängen zu den vorbereitenden Arbeiten an der Oberfläche. So wird das Holz für die nachfolgenden Streich- oder Lackierarbeiten präpariert. Durch das Abschleifen erhält es seine endgültige Glätte. Das Schleifmittel trägt dabei Späne in Form von Holzstaub von der Oberfläche ab. Beim letzten Schleifgang in Faserrichtung schleifen!. Maserfurnier sollte nur mit besonders feinkörnigem Schleifpapier bearbeitet werden. Flächen mit deckenden Überzügen können auch quer geschliffen werden.

Durch das Holz schleifen erhält das Material seinen ursprünglichen Glanz zurück, die Maserungen treten hervor und kommen wieder zur Geltung. Die Oberflächenbehandlung von Holz dient außerdem vorbeugend zum Schutz gegen Schmutz, Feuchtigkeit, Kratzer und Druckstellen, Schädlinge, Lichteinwirkungen und chemische Stoffe.
Schleifarbeiten können von Hand oder mit einer Schleifmaschine vorgenommen werden. Wichtig ist mit scharfem Schleifpapier und nur mäßigem Druck zu arbeiten, um das Eindrücken angeschnittener Holzfasern in die Oberfläche zu verhindern. Schleifstaub nach jedem Arbeitsgang mit einer weichen Bürste aus den Poren entfernen, damit das Holz Oberflächenmittel wie Lack oder Beize gleichmäßig aufnehmen kann.
Handschleifmaschinen sind auch für Laien zu handhaben. Der Schwingschleifer ist auch unter der Bezeichnung Rutscher bekannt. Der Schleifschuh des Schwingschleifers, an dem das Schleifpapier befestigt ist, kann geradlinig oder kreisförmig bewegt werden. Empfehlenswert ist die Ausstattung mit Staubabsaugung.
Ein Winkelschleifer ist mit einer zur Hälfte offen liegenden, rotierenden Schleifscheibe ausgestattet und eignet sich daher besonders gut für das Schleifen von schlecht zugänglichen Stellen wie z.B. Fensterrahmen.

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